CGS
Κέντρο Γυναικολογικής Χειρουργικής

Genetische Veranlagung für Brust- und Eierstockkrebs

BRCA1/BRCA2-Gene, genetische Tests und moderne Präventionsstrategien.

Die Entdeckung der Gene BRCA1 und BRCA2 (1994-1995) war ein Meilenstein für die Prävention und Behandlung von Brust- und Eierstockkrebs.

Technologischer Fortschritt, sinkende Kosten und der sogenannte "Angelina Jolie-Effekt" (2013) führten weltweit zu einem starken Anstieg genetischer Tests.

BRCA1- und BRCA2-Gene

Beide Gene sind an der DNA-Reparatur beteiligt. Pathologische Mutationen führen zu verminderter Funktion und Anhäufung genetischer Schäden, die letztendlich Krebs verursachen können. Mutationen können von einem Elternteil vererbt werden — jedes Kind eines Trägers hat eine 50%ige Wahrscheinlichkeit, die Mutation zu erben.

BRCA1- und BRCA2-Gene — DNA-Reparaturmechanismus
📌BRCA1- und BRCA2-Gene — DNA-Reparaturmechanismus

Krebsrisiko bei Mutationsträgern

BRCA1-Mutationen: 50-65% Brustkrebsrisiko und 40-65% Eierstockkrebsrisiko bis zum 70. Lebensjahr. BRCA2-Mutationen: 40-55% Brustkrebsrisiko und 15-25% Eierstockkrebsrisiko bis zum 70. Lebensjahr. Zum Vergleich: das allgemeine Bevölkerungsrisiko für Eierstockkrebs beträgt lediglich 1-2%.

Wann wird ein genetischer Test empfohlen?

Laut Deutschem Krebsforschungszentrum wird der Test empfohlen bei: drei weiblichen Verwandten mit Brustkrebs, einer Verwandten mit Brustkrebs vor dem 36. Lebensjahr, einer Verwandten mit beidseitigem Brustkrebs, Kombination von Brust- und Eierstockkrebs in der Familie, oder bei triple-negativem Brustkrebs vor dem 50. Lebensjahr. Genetische Beratung vor und nach dem Test ist obligatorisch.

Drei weibliche Verwandte mit Brustkrebs
Brustkrebs vor dem 36. Lebensjahr
Beidseitiger Brustkrebs
Kombination von Brust- und Eierstockkrebs in der Familie
Triple-negativer Brustkrebs vor dem 50. Lebensjahr

Behandlungsoptionen für Mutationsträger

Wirksamste Optionen: prophylaktische beidseitige Mastektomie (reduziert das Brustkrebsrisiko signifikant) und prophylaktische Oophorektomie nach Abschluss der Familienplanung (reduziert das Eierstockkrebsrisiko um >90%). Alternativ: intensives Screening mit jährlicher Brust-MRT und Mammographie, transvaginalem Ultraschall und CA-125, sowie medikamentöse Prävention mit Tamoxifen oder Raloxifen.

Der "Angelina Jolie-Effekt" — weltweiter Anstieg genetischer Tests nach 2013
📌Der "Angelina Jolie-Effekt" — weltweiter Anstieg genetischer Tests nach 2013

In unserem Zentrum bieten wir individualisierte genetische Beratung und Begleitung für jede Patientin. Früherkennung und richtige Prävention retten Leben.

AnrufenTermin vereinbaren