Moderne laparoskopische Behandlung von Eierstockzysten mit Erhalt der Fruchtbarkeit.
Die Eierstöcke enthalten die Eizellen und produzieren die weiblichen Hormone Östradiol und Progesteron. Jeden Monat reift eine Eizelle in einem Follikel heran, der sich nach dem Eisprung normalerweise zurückbildet.
Manchmal persistieren diese kleinen Zysten (Funktionszysten) oder es entwickeln sich andere Zysten, die einer Behandlung bedürfen. Eine genaue Diagnose und ein individueller Ansatz sind entscheidend für eine effektive Therapie.
Funktionszysten sind bei jungen Frauen vor der Menopause am häufigsten und bilden sich von selbst zurück. Organische Zysten — Zystadenom, Endometriosezyste (Endometriom) und Teratom — bilden sich nicht zurück und erfordern häufig eine chirurgische Behandlung.

Viele Zysten sind asymptomatisch. Bei Symptomen können Beckenschmerzen, Zyklusstörungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auftreten. Die Diagnose erfolgt einfach und zuverlässig mittels transvaginalem Ultraschall.
Zu den möglichen Komplikationen gehören: Zystenruptur mit akuten Schmerzen oder Blutung, Ovarialstieldrehung (erfordert sofortiges Eingreifen zur Vermeidung von Nekrose), Zystenwachstum und Vereiterung einer Endometriosezyste.
Je nach Fall: konservative Beobachtung mit Ultraschallkontrollen, medikamentöse Behandlung bei Endometriosezysten oder laparoskopische Zystenentfernung bei Zystadenomen, Teratomen und bestimmten Endometriosezysten. Bei prämenopausalen Patientinnen wird stets der Ovarialerhalt angestrebt.
Die laparoskopische Chirurgie ist einer der bedeutendsten Fortschritte in der Medizin. Sie ermöglicht komplexe Eingriffe über kleine Schnitte (5-10 mm) mit schnellerer Erholung, weniger Schmerzen, geringerem Blutverlust, weniger Verwachsungen und besserem kosmetischem Ergebnis.
In unserem Zentrum wenden wir einen individualisierten Ansatz für jede Patientin an. Unsere laparoskopische Technik gewährleistet den maximalen Erhalt von Eierstockgewebe und schützt die Fruchtbarkeit.